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Jetzt den Anfang machen: 1-GW-Starter-programm für die deutsche H2-Wertschöpf-ungskette Wir begrüßen als Gaskoalition1 die aktuelle Diskussion um eine Weiterentwicklung der nationalen Wasserstoffstrategie. Nur mit einem Hochlauf des Wasserstoffmarkts, der breit angelegt ist und industriepolitisch unterstützt wird, können unsere ambitionierten Dekarbonisierungsziele erreicht werden.

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Wasserstoff Beirat BW übergibt konkrete Handlungsempfehlungen an Umweltministerin Thekla Walker MdL: Sieben-Punkte-Plan für eine schnelle Verfügbarkeit von Wasserstoff in BW Das Expertengremium des Wasserstoff Beirats der Landesregierung Baden-Württemberg hat auf seiner jüngsten Sitzung ein Impulspapier zur weiteren Ausgestaltung der Wasserstoff-Roadmap des Landes Baden-Württembergs vorgelegt.

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Gemeinsames Webinar: Wasserstoffnetzplanung auf FNB- und VNB-Ebene DVGW, FNB Gas, H2-Vor-Ort und VKU laden herzlich ein zur gemeinsamen Informationsveranstaltung zum Thema „Netzplanerische Schritte zum Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland auf der Fernleitungs- und Verteilernetzebene“ am Dienstag, den 25. Oktober 2022, 9:00 Uhr, online (Microsoft Teams).

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Auf dem Weg in die Zukunft

Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung wird es entscheidend auf die Unterstützung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ankommen. Transparent und entschlossen gehen wir mit unserer Initiative Wasserstoff für Baden-Württemberg voran und laden Sie herzlich ein, uns auf diesem Weg zu unterstützen und zu begleiten.

Die richtige Zeit zum Handeln? Jetzt.

Melden Sie auch weiterhin Ihren Wasserstoff-Bedarf.

Das Ziel ist groß. Erreichen können wir es nur gemeinsam: Versorgungssicher, klimaneutral und sektorenkoppelnd wird Wasserstoff schon mittelfristig zur entscheidenden Säule im Energiesystem der Zukunft. Dafür braucht es entschlossenes Handeln. Schon heute. Von uns allen. 

Damit gehen wir voran:

  • Das visionäre Wasserstoffnetz der Fernleitungsnetzbetreiber macht klar: Ein Umstieg ist möglich – bei minimalem Neubau.
  • Baden-Württemberg darf nicht den Anschluss verlieren: Wir haben einen klaren Plan zur Umstellung erster Leitungsabschnitte in unserem Netzgebiet bereits ab dem Jahr 2030.
  • Ein Projekt mit Vorlaufzeit: Entscheidend kommt es daher schon heute auf eine zielführende Regulierung sowie ein klares Bild der künftigen Bedarfe an.

Lassen Sie uns gemeinsam loslegen.

Was es dafür braucht? Ihre Unterstützung! Bereits im Rahmen der Wasserstoff-Marktabfrage der Fernleitungsnetzbetreiber hat sich eine Vielzahl von Akteuren eingebracht. Dafür danken wir Ihnen auch an dieser Stelle sehr! Auch darüber hinaus können Sie aktiv werden und das Energiesystem der Zukunft mitgestalten. Melden Sie uns daher auch weiterhin Ihren Bedarf, um die künftige Verfügbarkeit von Wasserstoff zu sichern. 

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Wasserstoff für Baden-Württemberg - Wasserstoff-Abfrage

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Das visionäre H2-Netz in Europa verbindet Baden-Württemberg mit allen European Hydrogen Backbone-Routen

Gemeinsam zum Wasserstoff-Netz: Die Fernleitungsnetzbetreiber haben ein potenzielles Wasserstoffnetz entwickelt, um schrittweise eine bundesweite Versorgung sicherzustellen und sich ans European Hydrogen Backbone (EHB) anzubinden. Den Kern bilden dabei aktuell genutzte Erdgasleitungen, die künftig auf Wasserstoff umgestellt werden. Dadurch lässt sich kosteneffizient Tempo machen, denn Neubau kann auf ein Minimum begrenzt werden. Die diversifizierte Versorgung Baden-Württembergs mit erneuerbarem Wasserstoff erfolgt über sämtliche Anknüpfungsrouten ans EHB, welche in Nord-Baden-Württemberg bei Lampertheim und Ost-Baden-Württemberg bei Ulm zusammenlaufen. Durch diese Diversifikation wird künftig ein hohes Maß an Versorgungssicherheit gewährleistet werden.

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Vision zur Transformation und Versorgung für Baden-Württemberg bis zur Klimaneutralität 2040: Cluster für das neue Wasserstoffnetz

Baden-Württemberg ist leistungsstark und besonders. Während der Bedarf an Erdgastransport in vielen Regionen Deutschlands sinkt, steigt er in Baden-Württemberg deutlich. Das stellt die terranets bw im Südwesten Deutschlands vor besondere Herausforderungen. Wir werden auch künftig eine sichere Versorgung mit Erdgas (mittel- bis langfristig mit Biomethan bzw. synthetischem Methan) gewährleisten. Und gleichzeitig bereits ab 2030 eine bedarfsabhängige Wasserstoffversorgung ermöglichen, die unseren Kunden die Erreichung der Klimaziele bis 2040 ermöglicht (Wasserstoff-Roadmap des Landes Baden-Württemberg). Für die entsprechenden Umstellungs-Pfade zur Netztransformation auf Wasserstoff zwischen 2030 und 2040 haben wir in Baden-Württemberg fünf Verbrauchsregionen mit Clustern abgebildet, die sich sowohl direkt als auch indirekt an das EHB anschließen lassen.

Die grünen Flächen stellen die schematische Darstellung der mit Wasserstoff erreichten Verteilernetze mit Direktanschluss an terranets bw dar. Nicht gefärbte Gebiete können ggf. indirekt mit H2 erreicht werden oder weisen derzeit keine Anschlüsse für eine Gasversorgung auf.

2030

2035

2040

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1

Rhein-Neckar und Großraum Stuttgart: Umstellung SEL | ab 2030 | Versorgung über Lampertheim | Bedarfsschwelle ca. 5,1 GWh/h: Anschluss zentraler Kraftwerksstandorte mit Perspektive grüner Stromerzeugung aus H2 + min. 25% Gassubstitution bei VNBs erforderlich

2

Raum Bodensee/Oberschwaben: Umstellung ILL/DOB | ab 2035

3a

Region Schwarzwald-Baar: Planungen zu Umstellung und Neubau erst bei hinreichenden Bedarfsmeldungen möglich

3b

Raum Göppingen/Heidenheim/Ulm: Planungen zu Umstellung und Neubau erst bei hinreichenden Bedarfsmeldungen möglich
Raum Aalen/nördlich Aalen: Planungen zu Umstellung und Neubau erst bei hinreichenden Bedarfsmeldungen möglich

4

Raum Oberrhein-Ebene: Umstellung RTS | ab 2028 | Aufspeisung über Frankreich in den Raum Freiburg

Legende

1

Rhein-Neckar und Großraum Stuttgart: Umstellung SEL | ab 2030 | Versorgung über Lampertheim | Bedarfsschwelle ca. 5,1 GWh/h: Anschluss zentraler Kraftwerksstandorte mit Perspektive grüner Stromerzeugung aus H2 + min. 25% Gassubstitution bei VNBs erforderlich

2

Raum Bodensee/Oberschwaben: Umstellung ILL/DOB | ab 2035 | Aufspeisung von Ingolstadt über den Raum Ulm | Bedarfsschwelle min. 1,1 GWh/h: Gassubstitution bei VNBs und Industriekunden (mit ca. 5 Jahren Vorlauf)

3a

Region Schwarzwald-Baar: Planungen zu Umstellung und Neubau erst bei hinreichenden Bedarfsmeldungen möglich

3b

Raum Göppingen/Heidenheim/Ulm: Neubau SEL-Abschnitt erst möglich bei hinreichendem Bedarf
Raum Aalen und nördlich Aalen: Planungen zu Umstellung und Neubau erst bei hinreichenden Bedarfsmeldungen möglich

4

Raum Oberrhein-Ebene: Umstellung RTS | ab 2028, erweitert ab 2035 | Aufspeisung über Frankreich in den Raum Freiburg, Erweiterung in den Raum Offenburg

Legende

Transformiertes Zielnetz 2040 in Baden-Württemberg:

Zur Erreichung der Klimaziele wird eine flächendeckende Erreichung von Kunden mit Wasserstoff angestrebt. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir heute das Netz von morgen. Insbesondere über die Initiative H2vorOrt und den Gasnetzgebietstransformationsplan (GTP) können regionale Netzplanungen die Transformation auf Transportebene mitgestalten.

Durch eine integrierte Netzplanung zwischen den Bereichen Erdgas, Wasserstoff und Strom sowie rechtlich-regulatorischen Anreizen, kann eine sinnvolle Netztransformation zu bestmöglichen ökologischen und ökonomischen Bedingungen erfolgen. Hierfür sind Ihre Bedarfsmeldungen und Hochlaufpläne sowohl im Bereich Erdgas als auch Wasserstoff entscheidend.

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Aktueller Stand der Wasserstoff-Abfrage:
Stark wachsender Bedarf in Baden-Württemberg

H2 kommt – weil immer mehr Akteure in Baden-Württemberg ihren Bedarf anmelden. Machen Sie mit und tragen Sie dazu bei, die zukünftige Versorgung mit Wasserstoff und grünen Gasen zu sichern!

BW gesamt

Cluster 1

Cluster 2

Cluster 3a

Cluster 3b

Cluster 4

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H2-Bedarfe im Detail: Konkrete Meldungen größtenteils durch MoUs bestätigt

Die weiter oben gezeigten Bedarfe lassen sich zusätzlich in die Kategorien konkret und aggregiert unterteilen. Aggregierte Bedarfe konnten dabei ausschließlich von Stadtwerken und Verteilnetzbetreibern gemeldet werden. Sie bilden die Summe aus den Bedarfen von Endkunden und Beimischungs-Vorhaben des jeweiligen Stadtwerks bzw. Verteilnetzbetreibers. Diese haben uns aus ganz Baden-Württemberg erreicht. Konkrete Bedarfs-Meldungen hingegen umfassen dezidierte Meldungen eines Projekts bzw. eines Projektträgers und liegen uns in den Clustern Eins, Zwei, 3b und Vier vor. Im Gegensatz zu den aggregierten Bedarfen bestand für konkrete Projektmeldungen die Möglichkeit, den Grad der Verbindlichkeit durch den Abschluss eines Memorandum of Understandings (MoU) weiter zu steigern. Dabei handelt es sich um eine Absichtserklärung, die sowohl vom Projektträger als auch vom Fernleitungsnetzbetreiber unterzeichnet wird. In Baden-Württemberg konnten so die allermeisten konkreten Meldungen durch den Abschluss eines entsprechenden MoUs bestätigt werden und zeigen damit einmal mehr die dynamisch wachsenden Wasserstoff-Bedarfe im Südwesten:

Cluster 1

Cluster 2

Cluster 3b

Cluster 4

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Umstellen auf Wasserstoff – so wird es ab 2028 möglich

Von kleinen, lokalen Netzen zur kompletten Abdeckung: Unser Zeitplan zeigt die Herausforderungen auf dem Weg zu einer schrittweisen Umstellung auf Wasserstoff in Baden-Württemberg. Hier braucht es engagiertes und gemeinsames Handeln der beteiligten Akteure. Und eine breite Unterstützung, um die ambitionierten Ziele zu erreichen.

2023 ... 2028 2029 2030 ... 2035 ... 2040
Rechtssicherheit
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Rechtssicherheit

Für einen schnellen Markthochlauf braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur. Für den Aufbau der Infrastruktur braucht es wiederum sichere rechtliche Rahmenbedingungen. Damit die Umstellung möglich ist, muss die Gesetzgebung durch die Bundesregierung schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden.

Investitionssicherheit
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Investitionssicherheit

Neben rechtlichen Rahmenbedingungen braucht es für den Aufbau der Infrastruktur auch sichere regulatorische Rahmenbedingungen. Damit die Umstellung möglich ist, muss auch dazu die Gesetzgebung durch die Bundesregierung schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden.

Kooperationsvereinbarung
und Marktprozesse
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Kooperationsvereinbarung und Marktprozesse

Auch ein künftiger Wasserstoff-Markt braucht klare Regeln für alle Marktteilnehmer. Entsprechend müssen die bestehende Kooperationsvereinbarung Gas sowie die Marktprozesse bis Ende 2023 angepasst werden.

Validierung künftiger
H2-Bedarfe
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Validierung künftiger H2-Bedarfe

Angebot braucht Nachfrage: Für eine bedarfsgerechte Netztransformation braucht es Transparenz und Ihre Beteiligung. Über unser Formular können Sie uns Ihre künftigen Wasserstoff-Bedarfe jederzeit übermitteln.

Autarke regionale H2-Netze
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Autarke regionale H2-Netze

Schon heute zeichnet sich ab, dass in den kommenden Jahren viele regionale Wasserstoffprojekte und Inselnetze entstehen werden. Damit nimmt der Markthochlauf in seiner ersten Phase an Fahrt auf.

Umstellung VNB-Netze in BW
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Umstellung VNB-Netze in BW

Mit der geplanten Wasserstoff-Verfügbarkeit werden ab etwa 2028 auch die ersten Verteilernetze schrittweise auf Wasserstoff umstellen können. Auf Ebene der Fernleitungsnetzbetreiber werden dabei Wasserstoff und Erdgas jeweils in Reinform (100%) separat transportiert. Insofern obliegt es selbstverständlich den Verteilernetzbetreibern, ob und in welchem Verhältnis und zu welchem Zweck, wie z.B. Wärmemarkt, Industrie oder Verkehr, sie Wasserstoff beziehen möchten.

Etablierung H2-Netz von Nord nach Süd
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Etablierung H2-Netz von Nord nach Süd

Ähnlich wie beim Erdgas gehen wir heute davon aus, dass sich der deutsche Wasserstoff-Backbone bereits ab 2022 von Nord nach Süd entwickeln wird. Doch auch auf europäischer Ebene werden die Infrastrukturplanungen mit Hochdruck vorangetrieben. So ist auch eine parallele Entwicklung aus dem Westen oder Süden Europas durchaus realistisch.

Umrüstung RHYn Interco
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Umrüstung RHYn Interco

Schon heute bereitet die terranets bw ihre Infrastruktur bestmöglich und im Rahmen der regulatorischen Möglichkeiten auf eine künftige Nutzung für Wasserstoff vor. Das gilt auch für die vor uns liegenden Ausbauprojekte, die wir in den kommenden Jahren aufgrund des weiter steigenden Gastransportbedarfes umsetzen werden.

Umstellung RHYn Interco
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Umstellung RHYn Interco

Im Rahmen unseres Projektes RHYn Interco planen wir die Umstellung der RTS am Oberrhein zwischen Freiburg und Offenburg in mehreren Ausbaustufen ab 2028 (Cluster 4).

Umrüstung Flow
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Umrüstung Flow

Schon heute bereitet die terranets bw ihre Infrastruktur bestmöglich und im Rahmen der regulatorischen Möglichkeiten auf eine künftige Nutzung für Wasserstoff vor. Das gilt auch für die vor uns liegenden Ausbauprojekte, die wir in den kommenden Jahren aufgrund des weiter steigenden Gastransportbedarfes umsetzen werden.

Umstellung Flow
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Umstellung Flow

Im Rahmen unseres Projektes Flow-making hydrogen happen planen wir zwischen 2030 und 2035 die Umstellung sowie den Neubau der SEL bis Bayern (Cluster 1 und 3b) und die Anbindung Österreichs über die ILL/DOB in der Region Oberschwaben (Cluster 2).

Umrüstung restliches Netz der terranets bw
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Umrüstung restliches Netz der terranets bw

Schon heute bereitet die terranets bw ihre Infrastruktur bestmöglich und im Rahmen der regulatorischen Möglichkeiten auf eine künftige Nutzung für Wasserstoff vor. Das gilt auch für die vor uns liegenden Ausbauprojekte, die wir in den kommenden Jahren aufgrund des weiter steigenden Gastransportbedarfes umsetzen werden.

Umstellung bis
zum Zielnetz
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Umstellung bis zum Zielnetz

Um unseren Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele zu leisten, streben wir eine flächendeckende Wasserstoff-Versorgung für unser gesamtes Versorgungsgebiet an. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir heute das Netz von morgen. Das bedeutet ganz konkret, dass wir durch die sukzessive Transformation unserer Infrastrukturen ab 2040 ausschließlich klimaneutrale Gase, vor allem Wasserstoff, bereitstellen werden.

Maßgeblich in Verantwortung der terranets bw / der Fernleitungsnetzbetreiber
Maßgeblich in Verantwortung weiterer Akteure
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Wasserstoff in Zahlen

8500 km

umfasst das potenzielle FNB-H2-Netz aus dem aktuellen NEP für das Jahr 2032

13300 km

umfasst das visionäre Wasserstoff-Zielnetz der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber im Jahr 2050

51 %

Wasserstoff war bereits im früher verwendeten Stadtgas enthalten

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H2 für BW - warum macht das Sinn?

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H2 für BW - ein großer Plan, ein starkes Team!

„Wasserstoff wird im künftigen Energiesystem eine zentrale Rolle spielen. Transparent und entschlossen gehen wir dabei voran und laden Sie herzlich ein, uns auf diesem Weg zu unterstützen und zu begleiten.“

Katrin Flinspach
Geschäftsführerin
terranets bw

„Für die sichere Wasserstoff-Versorgung Süddeutschlands brauchen wir valide Quellen und belastbare Routen. Mit Herz und Verstand arbeiten wir daran, einen wichtigen Beitrag zum Erreichen dieses Ziels zu leisten.“

Dr. Felix Rolli
Bereichsleiter
Recht und Regulierung

„Gerade mit Blick auf die Infrastruktur müssen jetzt alle Akteure pragmatisch und zielorientiert zusammenarbeiten, damit Süddeutschland nicht im wahrsten Sinne des Wortes den Anschluss verliert.“

Christoph Luschnat
Leiter Energiepolitik
Koordination Wasserstoff

„Machen ist wie Wollen, nur einfach viel besser. In diesem Geiste arbeiten wir fest entschlossen an der schnellen Wasser­stoff-Transf­ormation.
Machen Sie mit und sprechen Sie uns an.“

Christoph Diehn
Referent Energiepolitik
Koordination Wasserstoff

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FAQ

Was Sie über die Wasserstoff-Initiative für Baden-Württemberg wissen müssen

Was ist das Ziel der Initiative?

Was ist das Ziel der Initiative?

Nicht nur Vision, sondern Mission: Wir arbeiten mit Hochdruck daran, eine kostengünstige Wasserstoffnutzung für alle Sektoren bereits ab 2030 zu einer real verfügbaren Option in Baden-Württemberg zu machen. Neben einem klaren Bild über die künftig zu erwartenden Bedarfe braucht es dafür einen regulatorischen Rahmen, der einen schnellen und bedarfsgerechten Markthochlauf ermöglicht. Wir arbeiten jeden Tag daran, dass der Südwesten im wahrsten Sinne des Wortes nicht den Anschluss verliert. Eine Herausforderung, die nur gemeinsam durch eine Vielzahl von Akteuren bewältigt werden kann.

Mit der Initiative möchten wir, der Fernleitungsnetzbetreiber terranets bw, transparent darstellen, was wir vorhaben. Wir möchten mit Ihnen teilen, woran wir arbeiten. Wir möchten informieren, welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind. Und wir möchten Sie herzlich einladen, mit uns ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und gemeinsam mit uns daran zu arbeiten, dass Baden-Württemberg sich in Sachen Wasserstoff den Anschluss sichert. 

Warum brauchen wir zukünftig Wasserstoff in großen Mengen auch in Baden-Württemberg?

Warum brauchen wir zukünftig Wasserstoff in großen Mengen auch in Baden-Württemberg?

Kurz und knapp: Um im wahrsten Sinne des Wortes nicht den Anschluss zu verlieren. Im zukünftigen Energiesystem wird Wasserstoff eine wesentliche Säule bilden: Um die Klimaschutzvorgabe zu erreichen, die Sektoren zu koppeln und Energie zu speichern. 

Fossile Energieträger werden durch die CO2-Bepreisung zunehmend teurer. Eine Kompensation durch Strom ist weder überall sinnvoll (z.B. Schwerlastverkehr oder Wärmemarkt) noch möglich (begrenzte Kapazitäten der stromführenden Leitungssysteme). Deshalb kommt es für Baden-Württemberg entscheidend darauf an, eine sichere und kostengünstige Wasserstoffversorgung zu etablieren. Eine pipelinegebundene Infrastruktur bietet dafür die besten volkswirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Voraussetzungen

Wie kann ich die Initiative unterstützen?

Wie kann ich die Initiative unterstützen?

Kontaktieren Sie uns gerne, die Initiative können Sie auf vielfältige Art und Weise unterstützen:

  • Informieren Sie sich über den aktuellen Stand unserer Planungen
  • Melden Sie Ihren Wassersoff-Bedarf
  • Werden Sie offizieller Unterstützer 
  • Machen Sie unsere Initiative bekannt

Auf diese Weise können Sie sich mit zahlreichen Akteuren vernetzen. Und Sie leisten einen aktiven Beitrag, Wasserstoff so schnell wie möglich zu einer real verfügbaren Option für Baden-Württemberg zu machen.

Ich brauche künftig Wasserstoff. An wen kann ich mich wenden?

Ich brauche künftig Wasserstoff. An wen kann ich mich wenden?

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns oder Ihrem regionalen Verteilernetzbetreiber oder Ihrem Stadtwerk auf. Wir helfen Ihnen gerne mit den nächsten Schritten und können Sie mit Akteuren ins Gespräch bringen, die Sie und Ihr Anliegen ebenfalls unterstützen können.

Strom oder Gas – Was macht Sinn?

Strom oder Gas – Was macht Sinn?

Eine Vielzahl von Studien und Publikationen macht deutlich: Das künftige Energiesystem wird aus einem klugen Mix aus erneuerbarem Strom, Wasserstoff und grünen Gasen bestehen. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich ein Dreiklang aus Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlicher Akzeptanz nur so erreichen lassen wird.

Wieviel Wassersoff kann vor Ort in Baden-Württemberg erzeugt werden?

Wieviel Wassersoff kann vor Ort in Baden-Württemberg erzeugt werden?

In der ersten Phase des Markthochlaufs sehen wir bereits heute, dass sich lokale Inselnetze herausbilden. So kann regional schon sehr zeitnah Wasserstoff in kleinen bis moderaten Mengen erzeugt und für erste Anwendungen bereitgestellt werden.

Eine industrielle Wasserstoff-Erzeugung wird in Baden-Württemberg wirtschaftlich nicht attraktiv sein. Dies liegt einerseits begründet in den lokal begrenzten Möglichkeiten der Energieerzeugung sowie den relativ hohen Grenzkosten.

Darüber hinaus sind auch die Ausbaumöglichkeiten für erneuerbare Energien in Baden-Württemberg begrenzt. Eine lokale Erzeugung von insgesamt großen Wasserstoff-Mengen würde daher einen massiven zusätzlichen Ausbau der Stromleitungstrassen erfordern. Dies ist unseres Erachtens weder volkswirtschaftlich sinnvoll noch gesellschaftlich abbildbar.

Insbesondere grüner Wasserstoff muss und wird daher dort produziert werden, wo es zum einen große verfügbare Fläche sowie entweder viel Wind oder Sonnenschein gibt. Erste Erzeugungs-Cluster deuten sich entsprechend bereits heute in Norddeutschland, den neuen Bundesländern sowie in Südeuropa an. Darüber hinaus wird künftig auch die Anlandung an den großen europäischen Seehäfen eine zunehmend große Rolle spielen.

Entsprechend kommt es schon heute entscheidend darauf an, hier nicht im wahrsten Sinne des Wortes den Anschluss zu verlieren. Wie das geht? Unseren Vorschlag finden Sie auf Wasserstoff für Baden-Württemberg.

Wie hoch ist der Importbedarf?

Wie hoch ist der Importbedarf?

Gemeinsam mit einer Vielzahl weiterer Akteure gehen wir davon aus, dass der Großteil des deutschen und somit auch des baden-württembergischen Wasserstoffbedarfes durch Importe abgedeckt werden wird. Auch die Bundesregierung teilt diese Einschätzung in ihrer Nationalen Wasserstoffstrategie.

Die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung geht für das Jahr 2030 von einem gesamtdeutschen Wasserstoffbedarf von 90 bis 110 TWh aus. Im selben Jahr werden demgegenüber Erzeugungskapazitäten von 14 TWh grünen Wasserstoff anvisiert. Aufgrund der besonderen Senken-Situation in Baden-Württemberg erwarten wir, unabhängig von der tatsächlichen absoluten Größenordnung, eine weitaus größere relative Importnotwendigkeit.

Darüber hinaus gehen wir von weiter signifikant wachsenden Bedarfen in den Jahren 2030 bis 2050 aus.

Woher kommt der Wasserstoff?

Woher kommt der Wasserstoff?

Entsprechend ihrer natürlichen Ressourcen sowie energiewirtschaftlichen Möglichkeiten wird Wasserstoff künftig von einer Vielzahl von Ländern großskalig produziert werden. So werden beispielsweise Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Dänemark und Schweden die Erzeugung grünen, violetten, blauen und türkisen Wasserstoffes aufnehmen. Darüber hinaus haben Länder und Regionen mit großer Flächenverfügbarkeit sowie hohen Volllaststunden aus Wind- und Sonnenenergie (z.B. Südeuropa, Nordafrika, Australien oder Küstenregionen im In- und Ausland) bereits angekündigt, sich künftig effizient auf die Erzeugung grünen Wasserstoffes zu fokussieren.


Entsprechend kommen erste Studien zu dem Schluss, dass sich grüner Wasserstoff in dafür besonders geeigneten Regionen bereits im Jahr 2030 zu Kosten von 1,50 € pro Kilogramm herstellen lassen wird. Transeuropäisch bzw. innerdeutsch kann der Transport zu den Senken dann sicher und kostengünstig über eine Umstellung der bisherigen Erdgasinfrastruktur realisiert werden. Ein zusätzlicher Import nach Europa ist über den Seeweg möglich.

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