Die richtige Zeit zum Handeln? Jetzt.

Melden Sie auch weiterhin Ihren Wasserstoff-Bedarf.

Das Ziel ist groß. Erreichen können wir es nur gemeinsam: Versorgungssicher, klimaneutral und sektorenkoppelnd wird Wasserstoff schon mittelfristig zur entscheidenden Säule im Energiesystem der Zukunft. Dafür braucht es entschlossenes Handeln. Schon heute. Von uns allen. 

Damit gehen wir voran:

  • Das visionäre Wasserstoffnetz der Fernleitungsnetzbetreiber macht klar: Ein Umstieg ist möglich – bei minimalem Neubau.
  • Baden-Württemberg darf nicht den Anschluss verlieren: Wir haben einen klaren Plan zur Umstellung erster Leitungsabschnitte in unserem Netzgebiet ab 2035.
  • Ein Projekt mit langer Realisierungszeit: Entscheidend kommt es daher schon heute auf eine zielführende Regulierung sowie ein klares Bild der künftigen Bedarfe an.

Lassen Sie uns gemeinsam loslegen.

Was es dafür braucht? Ihre Unterstützung! Bereits im Rahmen der Wasserstoff-Marktabfrage der Fernleitungsnetzbetreiber hat sich eine Vielzahl von Akteuren eingebracht. Dafür danken wir Ihnen auch an dieser Stelle sehr! Auch darüber hinaus können Sie aktiv werden und das Energiesystem der Zukunft mitgestalten. Melden Sie uns daher auch weiterhin Ihren Bedarf, um die künftige Verfügbarkeit von Wasserstoff zu sichern. 

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Wasserstoff für Baden-Württemberg - Wasserstoff-Abfrage

Wasserstoff-Abfrage
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News

Einladung zum zweiten Online-Workshop zu den Ergebnissen der Wasserstoff-Marktabfrage für Baden-Württemberg Gemeinsam mit vielen anderen Akteuren arbeitet die terranets bw daran, Wasserstoff in den verschiedenen Sektoren mittelfristig zu einer real…

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Update: Formular für Wasserstoff-Marktabfrage mit Hinweisen für Verteilernetzbetreiber Wesentlich für eine belastbare Planung und eine rechtzeitige Umsetzung ist ein klares Bild der Entwicklung des Wasserstoffbedarfs. Deshalb haben die…

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Position: Gesetzesentwurf für eine Übergangsregulierung von H2-Netzen Am 10. Februar 2021 hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf zur Regelung reiner Wasserstoffnetze im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vorgelegt. …

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Jetzt umsteigen: Das visionäre H2-Netz der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber

Gemeinsam zum Wasserstoff-Netz: Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber haben ein visionäres Wasserstoffnetz entwickelt, um schrittweise eine bundesweite Versorgung sicherzustellen. Den Kern bilden dabei aktuell genutzte Erdgasleitungen, die künftig auf Wasserstoff umgestellt werden. Dadurch lässt sich Tempo machen, denn Neubau kann auf ein Minimum begrenzt werden. Erste Schritte können so bereits bis 2030 im H2-Startnetz auf den Weg gebracht werden.

H2-Startnetz
Schrittweise bis 2030 auf H2 umzustellende ErdgasleitungenBis 2030 zu errichtende Neubauleitungen

Visionäres H2-Netz
H2-Leitungen nach potenzieller Umstellung bestehender Erdgasleitungen Mögliche Neubaubereiche für H2-Leitungen

Karte Startnetz
  • Potenzielle KavernenspeicherPotenzielle Kavernenspeicher
  • RaffinerieRaffinierie
  • StahlindustrieStahlindustrie
  • ChemieChemie
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Anbindung und Versorgung für Baden-Württemberg: Cluster für das neue Wasserstoffnetz

Baden-Württemberg ist leistungsstark und besonders. Während der Bedarf an Erdgastransport in vielen Regionen Deutschlands sinkt, steigt er in Baden-Württemberg deutlich. Das stellt die terranets bw im Südwesten Deutschlands vor besondere Herausforderungen. Wir werden auch künftig eine sichere Versorgung mit Erdgas (mittel- bis langfristig mit Biomethan bzw. synthetischem Methan) gewährleisten. Und gleichzeitig  ab 2035 eine bedarfsabhängige Wasserstoffversorgung ermöglichen. Für die entsprechenden Umstellungs-Pfade haben wir in Baden-Württemberg fünf Verbrauchsregionen mit Clustern abgebildet:

1
2
3a
3b
4
×

1

Rhein-Main und Großraum Stuttgart

×

2

Regierungsbezirk Tübingen und östlicher Bodensee

×

3a

Region Schwarzwald-Baar

×

3b

Raum Aalen und nördlich Aalen

×

4

Fernleitungen Rhein-Ebene

Umstellung oder Neubau durch terranets bw möglich bzw. in Planung (ab 2035)

1

Rhein-Main und Großraum Stuttgart:
Aufspeisung im Raum Mannheim

2

Regierungsbezirk Tübingen und östlicher Bodensee: Aufspeisung im Raum Ulm

Noch kein Bedarf und keine Doppelstruktur vorhanden

3a

Region Schwarzwald-Baar: Planung Neubau erst möglich bei Anfrage (ab 2040)

3b

Raum Aalen und nördlich Aalen: Planung Neubau erst möglich bei Anfrage (ab 2040)

Anderer FNB koordiniert Erschließung (ab 2040 möglich)

4

Fernleitungen Rhein-Ebene: 
H2-Versorgung durch OGE/Fluxys

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Aktueller Stand der Wasserstoff-Abfrage:
Stark wachsender Bedarf in Baden-Württemberg

H2 kommt – weil immer mehr Akteure in Baden-Württemberg ihren Bedarf anmelden. Machen Sie mit und tragen Sie dazu bei, die zukünftige Versorgung mit Wasserstoff und grünen Gasen zu sichern!

BW gesamt

Cluster 1

Cluster 2

Cluster 3a

Cluster 3b

Cluster 4

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Umstellen auf Wasserstoff – so wird es möglich ab 2035

Von kleinen, lokalen Netzen zur kompletten Abdeckung: Unser Zeitplan zeigt die Herausforderungen auf dem Weg zu einer schrittweisen Umstellung auf Wasserstoff in Baden-Württemberg. Hier braucht es engagiertes Handeln der beteiligten Akteure. Und eine breite Unterstützung, um die ambitionierten Ziele zu erreichen.

2021 2022 ... 2035 2040 2045
Rechts-
sicherheit
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Rechtssicherheit

Für einen schnellen Markthochlauf braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur. Für den Aufbau der Infrastruktur braucht es wiederum sichere rechtliche Rahmenbedingungen. Damit die Umstellung bis 2035 möglich ist, muss die Gesetzgebung durch die Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg gebracht werden.

Investitions-
sicherheit
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Investitionssicherheit

Neben rechtlichen Rahmenbedingungen braucht es für den Aufbau der Infrastruktur auch sichere regulatorische Rahmenbedingungen. Damit die Umstellung bis 2035 möglich ist, muss auch dazu die Gesetzgebung durch die Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg gebracht werden.

Markt-
abfrage
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Marktabfrage

Angebot braucht Nachfrage: Noch bis zum 16. April 2021 erfragen die Fernleitungsnetzbetreiber deutschlandweit den künftigen Bedarf an Wasserstoff. Je mehr Marktteilnehmer sich beteiligen, desto besser die mittel- bis langfristige Wasserstoff-Verfügbarkeit.

Kooperationsvereinbarung
und Marktprozesse
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Kooperationsvereinbarung und Marktprozesse

Auch ein künftiger Wasserstoff-Markt braucht klare Regeln für alle Marktteilnehmer. Entsprechend müssen die bestehende Kooperationsvereinbarung Gas sowie die Marktprozesse bis Ende 2021 angepasst werden.

Netzentwicklungsplan Gas 2022 - 2032
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Netzentwicklungsplan Gas 2022 - 2032

In der nächsten Auflage des Netzentwicklungsplans Gas, der den deutschlandweiten Ausbaubedarf im Gastransportnetz bis 2032 koordiniert, wird eine Grüngasvariante modelliert werden. Wenn hier bis Ende 2022 die Maßnahmen zum Aufbau eines Wasserstoffnetzes definiert werden, schaffen wir die Grundlage: Für hinreichend Angebot, einen liquiden Markt und für ein zukunftssicheres Energiesystem.

Autarke regionale H2-Netze
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Autarke regionale H2-Netze

Schon heute zeichnet sich ab, dass in den kommenden Jahren viele regionale Wasserstoffprojekte und Inselnetze entstehen werden. Damit nimmt der Markthochlauf in seiner ersten Phase an Fahrt auf.

Anbindung an FNB-H2-Netz
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Anbindung an FNB-H2-Netz

Für einen leistungsfähigen und liquiden Markt wird es entscheidend darauf ankommen, dass die vielen autarken regionalen H2-Netze ab etwa 2035 durch überregionale Transport-Infrastrukturen miteinander verbunden werden. Dafür bietet die überregionale Transportinfrastruktur der Fernleitungsnetzbetreiber optimale Voraussetzungen.

Etablierung H2-Netz von Nord nach Süd
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Etablierung H2-Netz von Nord nach Süd

Ähnlich wie beim Erdgas gehen wir heute davon aus, dass sich der deutsche Wasserstoff-Backbone bereits ab 2022 von Nord nach Süd entwickeln wird. Doch auch auf europäischer Ebene werden die Infrastrukturplanungen mit Hochdruck vorangetrieben. So ist auch eine parallele Entwicklung aus dem Süden Europas durchaus realistisch.

Vorbereitung Netz terranets bw
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Vorbereitung Netz terranets bw

Schon heute bereitet die terranets bw ihre Infrastruktur bestmöglich und im Rahmen der regulatorischen Möglichkeiten auf eine künftige Nutzung für Wasserstoff vor. Das gilt auch für die vor uns liegenden Ausbauprojekte, die wir in den kommenden Jahren aufgrund des weiter steigenden Gastransportbedarfes umsetzen werden.

Umstellung erster Abschnitte
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Umstellung erster Abschnitte

Ab etwa 2035/40 rechnen wir damit, erste Abschnitte unserer Infrastrukturen auf Wasserstoff umstellen zu können. Darüber hinaus werden wir eine sichere Versorgung mit Erdgas selbstverständlich auch langfristig sicherstellen.

Umstellung VNB-Netze in BW
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Umstellung VNB-Netze in BW

Mit der geplanten Wasserstoff-Verfügbarkeit werden ab etwa 2035/40 auch erste Verteilernetze schrittweise auf Wasserstoff umstellen. Auf Ebene der Fernleitungsnetzbetreiber werden dabei Wasserstoff und Erdgas jeweils in Reinform (100%) separat transportiert. Insofern obliegt es selbstverständlich den Verteilernetzbetreibern, ob und in welchem Verhältnis und zu welchem Zweck, wie z.B. Wärmemarkt, Versorgung ihrer Kunden, sie Wasserstoff beziehen möchten.

Maßgeblich in Verantwortung der terranets bw / der Fernleitungsnetzbetreiber
Maßgeblich in Verantwortung weiterer Akteure
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Wasserstoff in Zahlen

9 Jahre

um die Herstellungskosten für grünen Wasserstoff bis zum Jahr 2030 auf 1,15 € pro kg zu reduzieren

HYDROGEN INSIGHTS 2021 | Hydrogen Council | McKinsey & Company
https://hydrogencouncil.com/en/hydrogen-insights-2021/

5900 km

umfasst das visionäre Wasserstoffnetz der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber

51 %

Wasserstoff war bereits im früher verwendeten Stadtgas enthalten

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FAQ

Was Sie über die Wasserstoff-Initiative für Baden-Württemberg wissen müssen

Was ist das Ziel der Initiative?

Was ist das Ziel der Initiative?

Nicht nur Vision, sondern Mission: Wir arbeiten mit Hochdruck daran, eine kostengünstige Wasserstoffnutzung für alle Sektoren ab 2035 zu einer real verfügbaren Option in Baden-Württemberg zu machen. Neben einem klaren Bild über die künftig zu erwartenden Bedarfe braucht es dafür einen regulatorischen Rahmen, der einen schnellen und bedarfsgerechten Markthochlauf ermöglicht. Wir arbeiten jeden Tag daran, dass der Südwesten im wahrsten Sinne des Wortes nicht den Anschluss verliert. Eine Herausforderung, die nur gemeinsam durch eine Vielzahl von Akteuren bewältigt werden kann.

Mit der Initiative möchten wir, der Fernleitungsnetzbetreiber terranets bw, transparent darstellen, was wir vorhaben. Wir möchten mit Ihnen teilen, woran wir arbeiten. Wir möchten informieren, welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind. Und wir möchten Sie herzlich einladen, mit uns ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und gemeinsam mit uns daran zu arbeiten, dass Baden-Württemberg sich in Sachen Wasserstoff den Anschluss sichert. 

Warum brauchen wir zukünftig Wasserstoff in großen Mengen auch in Baden-Württemberg?

Warum brauchen wir zukünftig Wasserstoff in großen Mengen auch in Baden-Württemberg?

Kurz und knapp: Um im wahrsten Sinne des Wortes nicht den Anschluss zu verlieren. Im zukünftigen Energiesystem wird Wasserstoff eine wesentliche Säule bilden: Um die Klimaschutzvorgabe zu erreichen, die Sektoren zu koppeln und Energie zu speichern. 

Fossile Energieträger werden durch die CO2-Bepreisung zunehmend teurer. Eine Kompensation durch Strom ist weder überall sinnvoll (z.B. Schwerlastverkehr oder Wärmemarkt) noch möglich (begrenzte Kapazitäten der stromführenden Leitungssysteme). Deshalb kommt es für Baden-Württemberg entscheidend darauf an, eine sichere und kostengünstige Wasserstoffversorgung zu etablieren. Eine pipelinegebundene Infrastruktur bietet dafür die besten volkswirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Voraussetzungen

Wie kann ich die Initiative unterstützen?

Wie kann ich die Initiative unterstützen?

Kontaktieren Sie uns gerne, die Initiative können Sie auf vielfältige Art und Weise unterstützen:

  • Informieren Sie sich über den aktuellen Stand unserer Planungen
  • Melden Sie Ihren Wassersoff-Bedarf
  • Werden Sie offizieller Unterstützer 
  • Machen Sie unsere Initiative bekannt

Auf diese Weise können Sie sich mit zahlreichen Akteuren vernetzen. Und Sie leisten einen aktiven Beitrag, Wasserstoff so schnell wie möglich zu einer real verfügbaren Option für Baden-Württemberg zu machen.

Ich brauche künftig Wasserstoff. An wen kann ich mich wenden?

Ich brauche künftig Wasserstoff. An wen kann ich mich wenden?

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns oder Ihrem regionalen Verteilernetzbetreiber oder Ihrem Stadtwerk auf. Wir helfen Ihnen gerne mit den nächsten Schritten und können Sie mit Akteuren ins Gespräch bringen, die Sie und Ihr Anliegen ebenfalls unterstützen können.

Strom oder Gas – Was macht Sinn?

Strom oder Gas – Was macht Sinn?

Eine Vielzahl von Studien und Publikationen macht deutlich: Das künftige Energiesystem wird aus einem klugen Mix aus erneuerbarem Strom, Wasserstoff und grünen Gasen bestehen. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich ein Dreiklang aus Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlicher Akzeptanz nur so erreichen lassen wird.

Wieviel Wassersoff kann vor Ort in Baden-Württemberg erzeugt werden?

Wieviel Wassersoff kann vor Ort in Baden-Württemberg erzeugt werden?

In der ersten Phase des Markthochlaufs gehen wir davon aus, dass sich lokale Inselnetze herausbilden werden. Dort wird regional auch Wasserstoff in kleinen bis moderaten Mengen erzeugt werden.

Eine industrielle Wasserstoff-Erzeugung wird in Baden-Württemberg wirtschaftlich nicht attraktiv sein. Dies liegt einerseits begründet in den hohen deutschen Strompreisen für erneuerbare Energien, die selbst bei einer EE-Umlage-Befreiung noch weit von den benötigten Grenzkosten von ca.  ein bis zwei Cent pro Kilowattstunde entfernt liegen.

Zum anderen sind die Ausbaumöglichkeiten für erneuerbare Energien in Baden-Württemberg begrenzt. Eine lokale Erzeugung von insgesamt großen Wasserstoff-Mengen würde daher einen massiven zusätzlichen Ausbau der Stromleitungstrassen erfordern. Dies ist unseres Erachtens weder volkswirtschaftlich sinnvoll noch gesellschaftlich abbildbar.

Wie hoch ist der Importbedarf?

Wie hoch ist der Importbedarf?

Gemeinsam mit einer Vielzahl weiterer Akteure gehen wir davon aus, dass der Großteil des deutschen und somit auch des baden-württembergischen Wasserstoffbedarfes durch Importe abgedeckt werden wird. Auch die Bundesregierung teilt diese Einschätzung in ihrer Nationalen Wasserstoffstrategie.

Die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung geht für das Jahr 2030 von einem gesamtdeutschen Wasserstoffbedarf von 90 bis 110 TWh aus. Im selben Jahr werden demgegenüber Erzeugungskapazitäten von 14 TWh grünen Wasserstoff anvisiert. Aufgrund der besonderen Senken-Situation in Baden-Württemberg erwarten wir, unabhängig von der tatsächlichen absoluten Größenordnung, eine weitaus größere relative Importnotwendigkeit.

Darüber hinaus gehen wir von weiter signifikant wachsenden Bedarfen in den Jahren 2030 bis 2050 aus.

Woher kommt der Wasserstoff?

Woher kommt der Wasserstoff?

Entsprechend ihrer natürlichen Ressourcen wird Wasserstoff künftig von einer Vielzahl von Ländern großskalig produziert werden. So gehen wir beispielsweise davon aus, dass Länder wie Russland, die Niederlande bzw. Dänemark und Schweden die Erzeugung blauen und türkisen Wasserstoffes aufnehmen werden. Hingegen werden sich Länder und Regionen mit hohen Volllaststunden aus Wind- und Sonnenenergie (z.B. Südeuropa, Nordafrika, Australien oder Küstenregionen im In- und Ausland) effizient auf die Erzeugung grünen Wasserstoffes fokussieren.

So kommen erste Studien zu dem Schluss, dass sich grüner Wasserstoff in dafür besonders  geeigneten Regionen bereits im Jahr 2030 zu Kosten von 1,50 € pro Kilogramm herstellen lassen wird. Transeuropäisch bzw. innerdeutsch kann der Transport zu den Senken dann sicher und kostengünstig über eine Umstellung der bisherigen Erdgasinfrastruktur realisiert werden. Ein zusätzlicher Import nach Europa ist über den Seeweg möglich.

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